Okt 14

Da schlendere ich mal wieder so auf die Seite von Alex’ Pimp My Brain Blog und schau mir die Inhalte der aktuellen Folge an und bleibe bei einer Stelle hängen, lese sie zweimal und denke, jetzt föhnt es mich gleich weg! Ich hatte ja in einem vergangenen Post schon über den glorreichen Schlag von Pixelpark “doziert”, das Budget für die Erstellung der Homepage unseres Finanzministeriums zu erhaschen, da denke ich ich sehe nicht richtig!

Und jetzt ganz langsam zum mitschreiben!

Der Podcast unserer Bundeskanzlerin Merkel hat bisher sage und schreibe 550.000 EUR gekostet!

AAAAAAAAAARRRRRRRRRRRRGGGGGGGGGGGGGGGGHHHHHHHHHHH

Sollte also jemand sich mit dem Gedanken betrauen eine “New Media Agentur” zu gründen wäre doch ein Geschäftsmodell, sich nur auf “Komunen” zu stürzen! Die hauen die Kohle nur so raus, dass es kracht. Hat man einmal einen “Etat” muss man sich nur irgendwie unentbehrlich machen und hat ausgesorgt.

Also jetzt mal ohne Spass! Was bitte kostet an der Produktion eines Vodcasts über 10.000 Euronen? Wird da mit einer Armada von “Studioequipment” und Beta Digital Kameras ein Podcast aufgenommen (ich versucher jetzt mal Anglizismen zu vermeiden) und mit einem Avid Schnittplatz “veredelt” den, im höchsten Fall der Gefühle, sich jemand in Postkartengröße am Rechner anschaut? Oder vielleicht noch in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit? Also ich gönne ja wirklich jedem den Umsatz den er verdient, aber wenn hier Steuergelder verblasen werden, habe ich ehrlich gesagt ein Problem, wenn gleichzeitig in Deutschland Leute nichts zu essen haben oder noch nicht mal ein Dach überm Kopf!

Wer es nachlesen will, auf www.golem.de ist der Artikel in voller Länge zu lesen.

Also keine Frage ist es sehr zu begrüßen, dass unsere “Landesfürstin” dem neuen Medium so offen gegenübersteht. Ich frage mich jedoch ernsthaft, ob für eine Folge so viel Steuerkohle verbraten werden muss…

Okt 02

Pixelpark, hat laut neuesten Meldungen einen Millionenetat gewonnen! Nämlich den von unserem Bundesministerium der Finanzen, kurz BMF. Dieses möchte unter www.bundesfinanzministerium.de eine neue Webseite und stellt gleich mal sage und schreibe 2,8 Millionen Euro dafür bereit. Nicht, dass ich Pixelpark den Umsatz nicht gönne, aber müssen es gerade 2,8 Millionen Steuergelder sein? Ich frag mich immer, wieso man immer mehr Steuern bezahlen muss und wo dieses Geld bleibt? Aber jetzt wissen wir’s! In Internetportalen. Ich frag mich nur: Was kostet um Himmels Willen an einer Webseite für ein Ministerium 2,8 Millionen Euro? Vermutlich wird da wieder für ein schweine Geld irgend ein “Premium”, Platin oder nein, XXL-CMS verwendet, welches Funktionen beherbergt, die nie und nimmer gebraucht werden. Hier würde sicherlich ein OpenSource System wie Joomla oder Typo3 bei weitem ausreichen. Aber das kostet ja nix und kann demnach sicherlich auch nichts sein! Eine kostenlose Datenbank wie MySQL ist sicherlich auch zu langsam, da muss es schon bestimmt eine “Enterprise-Lösung” sein. Hat nicht schon die “Arbeitsagentur” Millionen Steuergelder verbraten für ein Portal, welches nicht mal richtig funktioniert? Schön auch, dass dank EU das Projekt auch noch Europaweit ausgeschrieben wurde. Da kann man ja nur von Glück sagen, dass das Geld wenigstens noch im Lande bleibt. Und da wundert man sich, dass immer mehr Unternehmen ins Ausland abwandern…