Sehr lustige Persiflage auf das “Sie können kein Ostdeutsch”-Video. Auch eine interessante Form des “Guerilla-Marketing” des SWR
LG hat ja in den letzten Tagen ein neues “Mobile Device” herausgebracht, das “Viewty”. Jetzt habe ich per Zufall auf youtube ein sehr nett gemachtes Filmchen entdeckt, das eine gescribbelte Animation zeigt, die wohl die Aufnahmemöglichkeit des Viewty mit 120 fps (frames per second) bewirbt. Augenscheinlich könnte das Viewty eine sehr interessante Alternative zum iPhone sein, da es auch Touchscreen besitzt und so ziemlich mit allem aufwarten kann, was das Handyfanherz sich so wünscht. UMTS HSDPA mit 3,6 Mbit/s. Wlan konnte ich leider nicht finden. Doch der Preis von ca. 400,– EUR ohne Vertrag lässt aufhorchen. Da ich mir kaum vorstellen kann, dass eine Privatperson die “Muße” hat, solch ein Filmchen mal eben schnell für seine Lieblingsmarke zu scribbeln und dann ins Netz zu stellen, denke ich, dass es sich um eine Viral Marketingkampagne von LG handeln muss. Doch seht selbst:
Jesus! Was hat sich denn Bahlsen dabei gedacht den vorschlag der Agentur die diesen Spot verbrochen hat nicht zu feuern? “Viral Marketing” ist ja grad chic, klar, aber deshalb sollte man doch die Grundsätze der Werbung beachten! Was hier der “König von Malloze” und der ewige Spasspenetrator Roberto Blanco als billige Pulp Fiction oder vielmehr “Pick Fiction”-Nummer abziehen, schlägt ja fast dem Fass den Boden aus. Die Nummer strotzt nur vor Langeweile, der viel zu Lange “Dialog” der beiden Protagonisten hat so gar nichts annähernd von der Klasse des verunglimpften Originals und ist noch nicht mal witzig. Das komischte an der Nummer ist die Tatsache, dass Drews mal in die Kamera glotzt und Mr. Blanco seine nicht ganz akzentfreie Aussprache pflegt, von der angeklebten Rotzbremse einmal abgesehen
Hier kann man sich selbst von der Qualität der weiteren “Viralspots” ein Bild machen: http://www.dunkelmachtspass.de/
Hanno, do gugge mer aber saubled aus der Wäsch! Wie mer uff schwäbisch iber neue Margedingmeglichkeide diskudiere ka, des seht mer sauglatt in dem subber gmachte Viralspot wo uff Youtube zfinde isch. Aber ob da der George au seine Griffel mit em Spiel ghabt hat, dät i mol ned anämme. Und do kennt der mol neigugge in de Schbott wo ichs grad davo hab:
Also eins muss man Mattias Reim ja lassen, auch wenn man über die Qualität seiner Musik streiten mag, aber aus “der Not eine Tugend machen”, das kann er. Lässt er sich doch als Protagonist für den viralen Werbespot für Sixt verpflichten und singt über seine Not als “Bargeldloser”. Wie man auch wieder feststellen kann, man muss keine superteure Bugdetierung für einen Spot veranschlagen, um ein Produkt zu platzieren, ein “billig” gedrehtes Webvideo tut seines Gleichen. Ob man allerdings in dem auf Ibiza oder Mallorca gedrehten Streifen auch noch die “Ich hab die Haare schön” oder “Dabei ist alles” DSDS-IQ-Wunder-Blondine als Sidekick verwursten muss ist ein anderes Thema… Aber warum auch nicht
Allein schon die Tatsache, dass darüber geschrieben wird, beweist ja schon, dass man sich wohl etwas dabei gedacht hat. So und jetzt kann sich jeder selbst seine Meinung bilden, hier kommt der Spot:
Unglaublich, was hier Coca Cola als viralen Werbespot abfeuert. Ein Animationsspektakel welches seines Gleichen sucht. Viel Spaß beim anschauen.